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Kariesbakterien
zerstören
den Zahnschmelz |
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| | Karies zerstört die Zähne und bis heute gibt es beim schweren Befall keine andere Möglichkeit für den Zahnarzt, als zum Bohrer zu greifen.
Nur so konnten bisher die befallenen Stellen ausgebohrt und mit neuem künstlichem Material gefüllt werden.
Die Oberfläche des Zahns, der Zahnschmelz, besteht unter anderem aus verschiedenen Mineralien. Er ist sehr anfällig für Kariesbakterien. Das darunterliegende Dentin ist knochenanähnlich und stellt den grossen Anteil des Zahns dar. Im Gegensatz zum Zahnschmelz, kann das Dentin durch eine Biomineralisation immer wieder neu gebildet werden. Der zerstörte Zahnschmelz hingegen kann nicht wieder nachgebildet werden. Durch die gute Zahnhygiene mit fluorhaltiger Zahnpaste sowie ein gesunde Ernährung kann er aber wieder remineralisiert werden.
Ein durch starke Karies zerstörter Zahnschmelz muss entfernt werden und mit neuen Materialen aufgefüllt werden - bis heute. Forscher der Universität Basel und des Paul Scherrer Instituts zersägten für Ihre Studien gesunde sowie von Karies befallene Zähne in dünne Scheiben. An diesem Biomaterial ersahen sie, dass beim leichten bis mittleren Kariesbefall zunächst nur der Zahnschmelz zerstört wird und erst beim starken Befall auch das darunterliegende Dentin.
Die Wissenschaftler hoffen nun, dass man dereinst das verbleibende gesunde Material (auch Kollagen genannt) als Grundgerüst nutzen kann um den von Karies "angefressenen" Zahn wieder zu Remineralisieren. Darum herum könnten von Karies zerstörte Stellen remineralisiert und so der Zahn auf natürliche Weise wieder aufgebaut werden.
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