Bleaching - verfärbte Zähne aufhellen
Schöne weisse Zähne können mit zunehmendem Alter dunkler oder gelb werden. Aber auch bestimmte Nahrungsmittel, Getränke, Rauchen, Medikamente und Erkrankungen können zu verfärbten Zähnen führen.
Gelbe Zähne entsprechen nicht dem heutigen Schönheitsideal, deshalb wird das Bleaching, das Aufhellen oder Bleichen von Zähnen, auch in Europa immer populärer. Verschiedene Methoden kommen zur Anwendung, zuhause oder beim Zahnarzt.
Bleaching: Wie funktioniert die Zahnaufhellung?
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Als Bleichmittel wird meistens Carbamidperoxid verwendet. Durch Sauerstofffreisetzung werden Verfärbungen auf der Zahnoberfläche und in den äusseren Schmelzschichten aufgehellt.
Folgende Techniken bestehen für das Bleichen von vitalen, lebenden Zähnen:
- Home bleaching: Anwendung zu Hause durch den Patienten.
- In-office bleaching: Anwendung in der Zahnarztpraxis.
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Beide Techniken sind externe Bleichverfahren und eignen sich zum gleichmässigen Aufhellen mehrerer Zähne.
- Beim Homebleaching wird eine exakt auf die Zähne angepasste Trägerschiene mit Bleaching-Gel gefüllt.
- Beim In-Office Bleaching wird das Bleaching-Gel auf die Zähne aufgetragen und mit einer Speziallampe aktiviert. Die Behandlungsdauer hängt von der Ursache der Verfärbungen ab. In leichteren Fällen reicht normalerweise eine At-home Behandlung während 10-12 Tagen. Bei stärkeren Verfärbungen kann die Behandlung auch mehrere Monate dauern, eine In-Office Applikation eines höher konzentrierten Wirkstoffes macht in diesem Fall Sinn.
Bei devitalen, abgestorbenen oder wurzelbehandelten Zähnen wird intern gebleicht. Typisch für devitale Zähne ist eine gräuliche Verfärbung des betroffenen Zahnes.
- Beim internen Bleaching werden einzelne verfärbte wurzelbehandelte Zähne durch Einbringen des Bleichmittels in den Wurzelkanal von innen aufgehellt. Diese Behandlung bleibt dem Zahnarzt vorbehalten.
Was Sie sonst noch über Bleaching wissen sollten
- Je nach Ursache der Zahnverfärbung, Farbe der Zähne und dem Grad der vorgesehenen Aufhellung entscheidet der Zahnarzt über die Bleaching-Technik und die Wirkstoffkonzentration.
- Um Beschwerden während der Behandlung zu vermeiden, sollte vorgängig immer eine professionelle Zahnreinigung erfolgen und die Zähne auf Karies, undichte Füllungen und Kronen sowie freiliegende Zahnhälse und Zahnwurzeln kontrolliert werden.
- Kronen, Brücken und Füllungen verändern ihre Farbe beim Bleichen nicht! Dies muss bei der Zahnaufhellung berücksichtigt werden. Werden Zahnaufheller im Hausgebrauch ohne vorherige zahnärztliche Beratung benutzt, können in einem solchen Fall unschöne Ergebnisse resultieren!
- Manchmal können während der Behandlung eine vorübergehende Empfindlichkeit der Zähne und Mundschleimhaut gegenüber Kälte/Wärme oder Süsses/Saures auftreten. Dem kann vorgebeugt werden, indem zwei-bis dreimal pro Woche für eine Viertelstunde ein mildes Fluor-Gel oder eine Zahnpasta gegen empfindliche Zähne in die Schiene gegeben wird. Auch sollten während der Behandlung Zitrusfrüchte und säurehaltige Getränke vermieden werden.
- Der Behandlungserfolg hält in der Regel ein bis vier Jahre und ist abhängig von den individuellen Ernährungsgewohnheiten, Rauchen und Mundhygiene. Bei Rauchern oder häufigem Genuss von bestimmten Getränken (Rotwein, Tee, Kaffee) können die Zähne schneller wieder verfärben. Eine erneute Aufhellung ist möglich und erfordert in der Regel weniger Applikationen als bei der Erstbehandlung. Zur Unterstützung kann auch eine Carbamidperoxidhaltige Zahnpasta verwendet werden.
Fazit: Einem Bleaching sollte immer eine zahnärztliche Beratung vorausgehen, damit keine gesundheitlichen oder ästhetischen Probleme auftreten!
Gründliche Zahnsteinentfernung und Zahnreinigung
Rührt eine unerwünschte Verfärbung von Genuss-bzw. Lebensmitteln (Kaffee, Tee, Tabak) her, kann oft schon eine gründliche Zahnsteinenfernung und Zahnreinigung durch den Zahnarzt oder die Dentalhygienikerin oder der Einsatz einer Zahnpasta mit höherem Reinigungseffekt erfolgreich sein.
Solche Spezialzahnpasten sollten aber nur zwischendurch und auf keinen Fall regelmässig verwendet werden, da sie sonst den Zahnschmelz angreifen und mit der Zeit abtragen.
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19.01.2011 - dzu |
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