Erwachsene putzen häufig die Zähne falsch
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Erwachsene putzen häufig die Zähne falsch
 
Erwachsene greifen zwar häufig zweimal täglich zur Zahnbürste. Dennoch putzt die Mehrheit die Zähne falsch. Und: Viele Kleinkinder sind bereits selber für die Zahnhygiene verantwortlich, wie eine Online-Befragung der Universität Witten/Herdecke bei über 1000 Personen in Deutschland ergab.

Richtig Zähneputzen
will gelernt sein
 
Über die Hälfte (52%) der Befragten gab an, sich die Zähen in kreisenden Bewegungen zu putzen.

 

Aber: Mit kreisenden Bewegungen kann das Zahnfleisch verletzt werden. Damit werden Zahnbelag und Bakterien unter den Zahnfleischrand geschoben. Die Folge: Schlechtes Reinigungsresultat und Entzündungen am Zahnfleisch, so der Vorsitzende der "Aktion zahnfreundlich''.


78% der Erwachsenen über 50-jährig gaben an, sich auf das Zähneputzen zu konzentrieren. Jugendliche zwischen 14-29 Jahren hingegen sind meist beim Zähneputzen abgelenkt: So gaben 31% an, während dem Zähneputzen herumzulaufen, 25% waren in Gedanken bei der Arbeit oder anderweitig gedanklich besetzt. 4% der Männer gaben an, beim Zähneputzen Grimassen zu schneiden und 4% der Frauen führen gleichzeitig Gymnastikübungen durch.


Lediglich 40% aller Befragten gaben an, sich für das Zähneputzen mehr als 3 Minuten Zeit zu nehmen. Zahnseide oder andere Hilfsmittel wie Interdentalbürsten für die Zahnpflege verwenden nach eigenen Angaben 59%; aber nur 11% gaben an, Zahnseide zur Reinigung der Zahnzwischenräume mindestens einmal täglich zu nutzen.


Eine professionelle Zahnreinigung wird von 44% der Befragten aus Kostengründen abgelehnt.


Bei der Mundpflege der Kinder sollten die Eltern bis zum neunten Geburtstag die Aufsicht haben und allenfalls nachputzen, so die Experten. Laut der Umfrage wird aber nur jedes zweite Kind zwischen 6 und 8-jährig bei der Zahnpflege begleitet. Damit sei die gründliche Pflege auch der Zahnzwischenräume nicht gegeben, so der Experte.

 

Überhaupt sei die richtige Zahnhygiene der Kinder stark vom Engagement der Eltern abhängig. Laut der Umfrage müssen aber bereits 11% der drei- bis fünfjährigen Kinder ihre Zähne selber putzen und nur Dreiviertel aller Kinder putzen ihre Zähne mit Unterstützung eines Elternteils. Bei 65% dieser Kinder wird eine Handzahnbürste eingesetzt; bei 15% wird eine elektrische Zahnbürste genutzt. 36% der sechs- bis achtjährigen Kindern hingegen nutzen bereits eine elektrische Zahnbürste.

 

Fazit der Autoren: Eltern sollten ihre Kinder frühzeitig zu einem Zahnarztbesuch mitnehmen. Nur so sei eine gute Prophylaxe vor Karies und anderen Schäden gewährleistet. Aber auch die Erwachsenen sollten nicht aus Kostengründen den Zahnarzt meiden und lernen, die Zähne richtig zu putzen. Denn: "Nicht nur die Zahngesundheit steht auf dem Spiel. Füllungen, Kronen und Zahnersatz sowie umfangreiche Eingriffe wie Wurzelbehandlungen sind meist teurer als die Vorsorge selbst."


Universität Witten/Herdecke

02.10.2012 - dzu


 
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