Leaderboard
Sky right 1
Impressum | Sitemap | Feedback
Sie sind hier: Basiswissen » Karies
Home
Aktuell
Basiswissen
Zähne
Karies
Parodontitis
Milchzähne
Weisheitszähne
Zahnunfall
Zahnprophylaxe
Zahnästhetik
Zahnarztsuche
Patientenzeitung Zahninfo
Diskussionsforum
Sky Left
Rect Top

Zahnkaries

Karies entsteht durch das Zusammenwirken von drei Faktoren:

Karies, Zahnkaries

    
Zahnwurm

 

  • Bakterien (die in jedem Mund vorhanden sind).

  • Zucker (bzw. Kohlenhydrate) als Nahrung für die Bakterien.

  • Zeit, denn der Auflösungsprozess des Zahns verläuft über eine längere Zeitdauer.

 

Milliarden von Bakterien bevölkern die menschliche Mundhöhle. Diese setzen sich zusammen mit Speichelproteinen auf der Zahnoberfläche fest und bilden einen klebrigen Zahnbelag auch Plaque genannt.

 

Gewisse Bakterienarten können Zucker in Säure (Milchsäure) umwandeln, welche den Zahnschmelz angreift und ihn entkalkt (Demineralisation). Wird regelmässig Zucker konsumiert entsteht eine konstante Übersäuerung des Mundes. Diese stört einerseits die normalerweise gute Harmonie zwischen den rund 300-600 verschiedenen Bakterienarten der Mundflora und führt andererseits zur Entkalkung des Zahnschmelzes und damit zu Karies.

 

Speichel und Mundhygiene

Der Speichel, eine gute Mundhygiene und Fluoride geben ein schützendes Gegengewicht zur Schmelzentkalkung. Kalzium aus dem Speichel und Fluoride aus Zahnpasta, Spüllösungen oder Kochsalz werden anstelle der herausgelösten Mineralien in den Zahnschmelz eingebaut und führen zu einer Wiederverkalkung des Zahnschmelzes.

 

Fazit: Ein Loch im Zahn entsteht also erst dann, wenn während eines Tages der Zahn durch Säureangriff länger entkalkt wird (Demineralisation) als er durch den Speichel und Fluoride wieder repariert werden kann (Remineralisation).

 

Karies entsteht durch eine gestörte Balance zwischen Demineralisation und Remineralisation des Zahnschmelzes.

Trotzdem ist ein völliger Verzicht auf Süssigkeiten nicht nötig! Denn entscheidend für die Kariesentstehung ist die Häufigkeit – wie oft und nicht wieviel – des Zuckerkonsums pro Tag. Zucker nach den Hauptmahlzeiten ist für den Zahnschmelz praktisch ungefährlich, da der Speichel zusammen mit einer guten Mundhygiene in der Lage ist, kleinste Reparaturen an der Zahnoberfläche zu übernehmen. Die gleiche Menge Zucker über den Tag hinweg genossen kann sich aber katastrophal auswirken!

 

 
Mediscope
 
13.01.2011 - dzu
 
 
 


Rect Bottom
 

 

Suche

     immer gut beraten,

     immer gut informiert


Gesundheitsratgeber
Sprechzimmer

zahnfit